DIC Asset Aktiengesellschaft - Das Immobilienunternehmen mit Anlagefokus Gewerbeimmobilien in Deutschland

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Presseschau

The Networker Ulrich Höller

(PropertyEU, 06.03.2012)

Deutsche Übersetzung des PropertyEU-Artikels. Lesen Sie hier den englischen Original-Artikel (PDF, 90 kb).

Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Immobilienunternehmens DIC Asset, ist kein Mann, der tatenlos zusieht, wie sich die Eurokrise immer weiter zuspitzt. Stattdessen treibt er Pläne zur Steigerung des Cashflows und zur Aufstockung des Fondsgeschäfts der Firma auf 1 Mrd. Euro voran. Der geschäftliche Fokus von DIC Asset liegt auf Entwicklung, Erwerb und Management von Gewerbeimmobilien in Deutschland, in erster Linie Büroflächen und Einzelhandelsimmobilien. Ende Januar 2012 konnte der Konzern einen Immobilienbestand (Assets under Management) im Wert von 3,3 Mrd. Euro vorweisen, was rund 280 Objekten entspricht. Im vergangenen Jahr hat DIC Asset knapp 300 Mio. Euro in Immobilien investiert und sein Investitionskapital über eine Kapitalerhöhung und eine Unternehmensanleihe erhöht. In diesem Jahr wird das Unternehmen Höller zufolge eine vergleichbare Summe investieren.

Der 46-jährige CEO möchte auch die Stellung des Fondsgeschäfts innerhalb seines Unternehmens ausbauen. Dabei plant er eine Aufstockung des Spezialfonds Office Balance I von aktuell 300 Mio. Euro auf 500 Mio Euro in den kommenden 18 Monaten. „Es wird sich hier um keine Kapitalaufnahme im eigentlichen Sinn handeln, vielmehr werden bestehende Fondsinvestoren einen Beitrag leisten.“ In der zweiten Hälfte des Jahres soll ein zweiter Unternehmensfonds aufgelegt werden. Dabei wird es sich um einen Spezialfonds handeln, der Investitionen in deutschen Städten mittlerer Größe vorsieht. Das angestrebte Startvolumen wird rund 200 Mio. Euro betragen. „Dieser Fonds dürfte für bestehende sowie für neue Investoren gleichermaßen von Interesse sein. Unter dem Strich sollte unser Fondsgeschäft in den kommenden drei Jahren auf rund 1 Mrd. Euro anwachsen,“ so Höller.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnte DIC Asset im vergangenen Jahr rund 245.000 m² Bürofläche vermieten, ein geringfügiger Rückgang im Vergleich zu 256.000 m² vermieteter Fläche im Jahre 2010. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr rund 120.000 m² neu vermietet, was im Vergleich zu 2010 einen Zuwachs von 16 % darstellt. Zudem fiel der Leerstand im Portfolio von DIC Asset unter 13 %, während er im Jahr 2010 noch 14,3 % betrug.


Interessanterweise war es zunächst gar nicht Höllers Absicht, ins Immobiliengeschäft einzusteigen. Als Student übernahm er dann jedoch eine Teilzeitstelle als Assistent beim Bauunternehmen Waco in Trier. „Ich fand diese Branche so interessant und aufregend, dass sie mich nie mehr losgelassen hat. Auch nach 21 Jahren bin ich immer noch voll im Immobiliengeschäft engagiert“, berichtet Höller. Er blieb Waco treu und wurde dort 1994 zum Geschäftsführer befördert. Zu dieser Zeit arbeitete Höller an einem, wie er es heute bezeichnet, richtungsweisenden Projekt in seiner Laufbahn: der Neugestaltung des Palais Walderdorff, eines Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert, nahe dem zum UNESCO-Kulturerbe gehörenden Trierer Dom. Höller und sein Team verwandelten die 15.000 m² große Anlage in eine urbane Mischung aus Einzelhandelsgeschäften, Büros, der Stadtbibliothek, Restaurants und einer Diskothek. Im Jahr 1997 zog Höller nach Frankfurt. Ende 2000 wurde Waco von DIC Asset übernommen und Höller wurde zum Chief Operating Officer (COO) befördert, ehe er 2002 das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernahm.

Beim derzeitigen Vorzeigeprojekt von DIC Asset – dem MainTor in Frankfurt (auch als „Riverside Financial District“ bekannt) – gelten dieselben Grundsätze wie seinerzeit beim Palais Walderdorff, nämlich „vielseitige Nutzungsmöglichkeiten in einer urbanen Stadtkultur zu verankern“. Das seit vergangenem Jahr im Bau befindliche Projekt im Herzen von Frankfurt besteht aus fünf Teilprojekten, deren Umsetzung insgesamt rund 580 Mio. Euro kosten wird. Das erste Teilprojekt, MainTor Primus, wurde an einen privaten Investor (Carlo Giersch) vorverkauft, während DIC Asset soeben 14.000 m² Fläche im zweiten Gebäude, MainTor Porta, an Union Investment vermietet hat. Reinhard Kutscher, Vorstandvorsitzender von Union Investment, signalisierte PropertyEU das Interesse seines Unternehmens an dem Standort aufgrund „der effizienten Raumnutzung, des nachhaltigen Bauansatzes und des angemessenen Preisniveaus sowie der allgemeinen Qualität des Standorts bzw. des Projekts.“ Laut Christian Ulbrich, Head of EMEA bei Jones Lang LaSalle, kommt Höller in diesen schwierigen Zeiten sein Tatendrang sehr zugute. „Er ist sehr ehrgeizig und diszipliniert: Er scheint niemals müde zu werden. Außerdem kann er auf ein riesiges Netzwerk zurückgreifen, das über den Immobiliensektor hinaus reicht“, so Ulbrich.

Höller wuchs in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, auf und träumte zunächst davon, Fußballprofi zu werden, bis er sich dann im Alter von 15 Jahren dazu entschloss, „etwas mit Wirtschaft“ zu machen. 1991 schloss er an der European Business School in Oestrich-Winkel sein Studium der Betriebswirtschaftslehre ab. 1996 bzw. 1998 erlangte er weitere Abschlüsse als Immobilienökonom und im Bereich Certified Shopping Centre Management.

Höllers Stern geht gerade auf – so gewann er den ULI Germany Leadership Award 2009 – doch einen Teil seines Erfolges verdankt er dem Ansehensverlust von US-Investmentbanken wie Morgan Stanley oder Goldman Sachs in Deutschland. „Anfang des Jahrtausends befand er sich nicht auf Augenhöhe mit einigen Vertretern dieser Banken oder deutschen Managern offener Immobilienfonds. Allerdings ging er gestärkt aus der Krise hervor. Er hat das Immobiliengeschäft sozusagen von der Pike auf erlernt und ist nun voll in seinem Element“, kommentiert Thomas Beyerle, Head of Corporate Sustainability & Research bei IVG.

Doch Höller ist nicht nur die treibende Kraft bei DIC Asset: Er hat noch einige weitere Eisen im Feuer. So ist er außerdem Vizepräsident des Zentralen Immobilienausschusses in Deutschland sowie Mitglied des Aufsichtsrats von EPRA und des Beratungsausschusses der Eurohypo. Höller gehört den Worten Philip Charls, CEO von EPRA, zufolge zur „neuen Garde“ junger deutscher Manager. „Ich habe im Allgemeinen eine hohe Meinung von deutschen Managern und Ulrich ist hier eine Ausnahmeerscheinung. Während viele Deutsche vor allem in der Vergangenheit nur selten über ihren Tellerrand hinausblickten, ist Ulrich äußerst aufgeschlossen. Er hat viel Energie, reist auch privat sehr viel und verschafft sich gerne neue Eindrücke.“ Charls beschreibt Höller als „sehr dynamisch und äußerst sympathisch.“ „Wenn er etwas in Angriff nimmt, dann gibt er 200 %. Wir sprechen hier von einem verlässlichen Partner, einem brillantem Kopf und einem ausgezeichneten Strategen. Er kann wirklich etwas bewegen.“

Als kreativer Geist engagiert sich Höller auch für das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. „Meiner Ansicht nach haben Kunst und Architektur sehr viel miteinander zu tun, daher interessiere ich mich auch für beides. Ich spiele mit dem Gedanken, im Rahmen unseres MainTor-Projekts in den alten Gebäuden vor deren Abriss und auch an öffentlichen Plätzen Kunst zu präsentieren. Im vergangenen Jahr waren wir Veranstalter bei einem Teil der Jubiläumsausstellung des Frankfurter Museums für Moderne Kunst. Es kamen über 110.000 Besucher – das war unfassbar“, zeigt sich Höller begeistert.

Diese vielseitigen Interessen untermauern seine Fähigkeit, zu vielen verschiedenen Personen den „richtigen Draht“ zu finden. Laut Markus Koch, CFO von DIC Asset, der seit 2003 mit Höller zusammenarbeitet, kann sich dieser besonders gut auf eine Ebene begeben, auf der er eine Verbindung zu Leuten herstellen kann. „Er findet immer ein Thema, dass alle Gesprächsteilnehmer interessiert, sei es immobilienbezogen oder etwas völlig Anderes“, so Koch.

In seiner Freizeit ist Höller begeisterter Läufer und versucht vier bis fünf Laufeinheiten pro Woche zu absolvieren. Er hat schon mehrmals am New York-Marathon sowie am Chicago-Marathon teilgenommen. „Auf Geschäftsreisen habe ich immer meine Laufsachen dabei. Wenn man wie ich aus der Immobilienbranche kommt, hat das einen besonderen Reiz: Wenn man eine Stunde oder länger durch eine Stadt läuft, erkennt man, wie sich die Viertel verändern und wo neue Projekte entstehen. So etwas finde ich faszinierend“, so Höller.

Angesichts seiner Energie erstaunt es nicht, dass er nicht viel von Strandurlaub hält. Stattdessen erkundet er mit seiner Familie und den beiden Kindern entlegene Gegenden in Asien, Afrika oder Amerika, wie etwa Kambodscha oder Peru. „Ich liebe Wein und kenne mich ganz gut damit aus. Daher achte ich bei meiner Urlaubsplanung auch darauf, dass nach Möglichkeit Weinanbaugebiete im Urlaubsland liegen“, meint Höller lachend. Gerhard Niesslein, CEO des Schweizer Stadtentwicklers Orascom Development und ehemaliger CEO von IVG Immobilien sowie langjähriger Freund von Höller, berichtet, dass Höllers Ehefrau quasi seine Geheimwaffe ist. „Sie ist immer für ihn da und unterstützt ihn, wo sie nur kann. Sie ist eine äußerst charmante Gastgeberin. Wenn man einmal bei ihnen eingeladen war, weiß man, wieso Uli in seiner Tätigkeit so gut ist.“

Höller beschreibt sich selbst als „energiegeladen.“ „Was für mich jedoch wirklich zählt, sind Dinge wie Wahrhaftigkeit, Nachhaltigkeit und Loyalität, sowohl im Umgang mit Menschen als auch in meinem Beruf.“ Er räumt ein, dass ihn einige als ehrgeizig beschreiben, sagt jedoch auch, dass er oft gar keinen exakt ausgearbeiteten „Masterplan“ in der Tasche habe. „Wenn ich etwas tue, geschieht das mit voller Hingabe und in der Überzeugung, dass es immer interessant ist.“ In den heutigen unsicheren Zeiten könnten dies genau die Qualitäten sein, die man braucht, um das Unternehmen durch die europäische Krise in eine positivere Zukunft zu führen.



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